Angezockt: Warface

Nachdem ich vor einiger Zeit mal Warframe angezockt hatte und es mich positiv überraschte, wie gut das Spiel war, habe ich mich heute auf Warface gestürzt – einen First-Person Shooter, der auf meiner aktuellen Kiste problemlos laufen sollte.

Crytec Engine, Anpassung der Waffen am Schlachtfeld wie schon aus Crysis bekannt… ein Haufen an coolen ‚Versprechungen‘ die da so auf uns zukommen.

Zugegeben, der Download von etwa 18 GB ist durchaus deftig, aber das sind wir ja alles von den heutigen AAA Klassikern ja schon mehr als nur gewöhnt. Um Probleme mit Datentransfer auszuschließen, landete das Ding natürlich auf der NVMe Platte meines Laptops und dann ging es nach dem endlosen Download ab ans Ballern.

Zugegeben, die erste Mission nach dem Einloggen verlief sauber und ich dachte mir direkt, das könnte was werden. Der einzige Kritikpunkt bei der Generierung war das Fehlen weiblicher Chars, aber das sollte mich vorerst nicht stören.

Die zweite Mission, also so gesehen meine Erste mit anderen Spielern, führte mich auf einen Server in Amsterdam mit angeblichen 62ms Ping. Durchaus verschmerzbar, wenn es so bleiben würde. Während der Mission hatte ich etwa 2 Sekunden Netz, bevor ein rotes Icon am Schirm aufleuchtete und meine Bewegung nur noch Zufällig passierte – und zwar nicht nach meinen Eingaben.

Also ab ans Nachhacken, wo das Problem liegen könnte. Reddit und ähnliche Foren zeigten, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Spiel als unspielbar erleben, aufgrund des Servers, der scheinbar permanent überlastet war. Mein Test fand in den späten Abendstunden statt – also war ich nochmal so nett und versuchte es zu einer anderen Tageszeit, bevor ich das Game frustriert in die Tonne trat.

Wie geht bei solcher Infrastruktur deren Pay2Win Komponente auf, wenn niemand in der Lage ist das Spiel zu spielen?

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.