Von Filterblasen und proprietären Protokollen

Ich bin im Moment zu dem Entschluss gekommen, dass mich Facebook eigentlich ziemlich krank macht, mit der Filterblase, die da so praktisch um einen gebildet wird und mich noch weiter runterzieht, als ich eigentlich schon bin. Kein schöner Gedanke, wenn ich mir vorstelle, wie es so aussieht.

Andererseits habe ich das Problem, dass genau diese Filterblasen-Maschine eine der wenigen Kontaktmöglichkeiten ist, die mir manche Menschen lassen. Facebook ist ja inzwischen weitaus mehr und hält auch den Messenger-Dienst WhatsApp sowie Instagram und die allgegenwärtigen Tracker in Form von Like-Buttons.

Ich bin echt am Überlegen, wie ich aus der Nummer raus komme, ohne den Kontakt zu verlieren und die Nerven dennoch zu behalten.

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2 Responses

  1. Chris sagt:

    In den genannten Abhängigkeiten eine schwere Aufgabe, welche Du Dir gestellt hast.

    Ich habe für mich diese Abhängigkeiten – Dienst und Menschen – aufgelöst. Danach ist es gar nicht mehr schwer, die Dienste „abzuschalten“. Die Erkenntnis für mich: Wer mich erreichen möchte, der erreicht mich auch danach noch. Der Rest der Menschen kann mir gestohlen bleiben. Wichtig: Ich und mein Kopf – wir bleiben gesund. Warum sollte ich also an Dingen festhalten, die mich krank machen.

    Ich weiß, ist leicht gesagt. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Kopf hoch – wenn Du damit abgeschlossen hast, geht es Dir besser. Und vielleicht öffnet sich so auch neue Türen für neue Kontakte. 😉

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