Denkanstoß für Softwarefirmen

Liebe Software-Hersteller, Spiele-Schmieden und Programmierer,

Das Problem der Raubkopien ist euch sicher nicht fremd und ich muss sagen, mich selbst würde es auch nerven, ständig an Kopierschutz und Co denken zu müssen, damit das Spiel nicht zu leicht gecracked im Netz kursiert – und dennoch passiert es.

Wenn ich mir vorstelle, wie viele Heimanwender sich Photoshop raubkopiert haben, nur um ein Grafikprogramm zu haben und auf der anderen Seite den Preis der Creative Suite sehe, ist die Reaktion der Leute verständlich. Adobe an dieser Stelle hat es richtig gemacht und Photoshop Elements zu einem für Privatpersonen tragbaren Preis auf den Markt geworfen und somit das Raubkopieren unattraktiver gemacht.

Ich sehe es genauso mit alten Spieleklassikern wie damals Diablo 2 mit Erweiterung – um 20 Euro in einer Wühlkiste beim Geiz-Ist-Geil Märktchen um die Ecke. Richtig gerechnet: Ich würde mehr Zeit mit einem Crack verbraten als das Spiel wert ist kostet.

Die einfache Schlussfolgerung: Niedrige Preise machen das Cracken uninteressant, da es in keiner Relation mehr steht. Ganz aufhören wird es sicher nicht, da es ja Leute geben soll, die die Herausforderung suchen…