Ein kleiner Blick über den Tellerrand

Nachdem sich durch die Preispolitik von Linden Lab etwas wie Endzeitstimmung in der Welt von Second Life breit macht, ist es Zeit über den Tellerrand zu blicken und sich einmal umzusehen, was es an Alternativen gibt und ob diese etwas Taugen.

Mein erster Blick gilt dem klassischen OS-Grid, ein Zusammenschluss von Sims, welche sich mehr oder weniger ‚zufällig‘ zusammengeschlossen haben. Dinge wie zentrale Asset-Server oder Voice sind dort oftmals aufgund der verschiedenen Softwareversionen nicht wirklich möglich. Klingt komisch, ist aber so aufgrund der Tatsache dass jeder der lustig ist, seine eigene Sim hochfahren und dazu einklinken kann.

Doch was sind die Alternativen? Um ein Grid erfolgreich zu betreiben sind meiner Meinung nach Dinge wie einheitliche Softwareversionen ein Muss, was wiederum eine zentrale Verwaltung und Freigabe derer erfordert. Das Grid von Nexxtlife macht es vor. Doch wer oder was steht dahinter und sorgt für den reibungslosen Ablauf?

Ein Avatar namens Mixter Merlin, vielen Leuten schon aus Second Life bekannt, schraubt in seinem ersten Leben an dem Projekt und versucht eine professionelle Schiene zu fahren. Aufgrund der Tatsache, dass die Software eben einen einheitlichen Stand hat, ist es kein Wunder, dass die Sache reibungslos – sofern man das bei solchen Projekten behaupten darf – abläuft.

Aber aufgrund der Tatsache, dass es noch ein sehr kleines Grid ist und meine Freunde alle bei Linden Lab am Grid herumhopsen, ist es derzeit leider noch keine Alternative für mich. Doch beobachte ich das Projekt einmal still und freue mich auf die Fortschritte und den Tag an dem das Grid vielleicht von anderen Grids aus begehbar wird – denn ich bin mir nicht sicher, ob man sich das zweite Leben am Linden-Grid noch lange leisten können wird…

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