„Ich kenne meine Grenzen“ ist doch noch nie ein Argument,sondern immer schon eine Ausrede für sinnlose Aktionen gewesen… Gilt für’s Saufen genauso wie für’s Rasen… Seien wir mal ehrlich, wie oft verwenden wir diese Ausrede??? Zu oft…

Sogar ich selbst geb‘ das von mir, wenn mich mal einer der Jungen auf vielleicht mal zu hohes Tempo anspricht, aber ist diese Meldung ausreichend? Nicht wirklich… Nur weil ich früher mal Rennen gefahren bin, heißt das noch lange nicht, daß ich die heute gültigen Grenzen kenne… Und beim Trinken ist das doch genauso! Fazit: Ich trinke zum Genuß, zur Entspannung, so abends mal bei passender Stimmung ein Gläschen edlen Whiskey, aber mehr ist nicht drin!

Courage, nein zu sagen? Ich will das nicht als Courage werten, denn es geht dabei immerhin um mein eigenes Leben! Und das sollte es mir wert sein, bei solchen Anlässen auch mal ein deutliches „Nein“ von mir zu geben, aber wie sieht das bei unserer Jugend aus? Wer vermittelt ihnen denn die Werte des Lebens? Eltern? Lehrer? Kollegen und Freunde? Und welche Werte sind das dann???

Vielleicht sollte man dort ansetzen, etwas zu ändern, OHNE Schuldige zu suchen und Schuldzuweisungen zu treffen, denn die Werte müssen WIR ihnen aktiv vorleben und nicht von irgendjemanden verbal erklären lassen… SIE müssen sehen, daß diese Werte gelebt werden!